| 1882 |
Die Müllerfamilie Steiner zog vom Luzerner Hinterland nach Malters. Einerseits suchten sie den Anschluss an die Eisenbahnlinie Luzern-Bern, andererseits stand ihnen hier ausreichend Wasserkraft zur Verfügung. Der Kraftbedarf der neuen Kunstmühle steigerte sich jedoch laufend. So entschloss man sich, anstelle eines Wasserrades eine Turbine mit einer Druckrohrleitung einzurichten |
| 1895 |
Parallel zum mechanischen Antrieb wurde der Mühle die Turbine mit einer «Lichtmaschine» (Generator) belastet. Zum ersten Mal konnte in der Geschichte der Gemeinde Malters Strom für elektrisches Licht erzeugt werden. Die ersten Kohlefadenlampen leuchteten schon bald im Mühlegebäude und in den Gaststätten. Nach und nach wurde die elektrische Energie auch in den Wohnungen und Werkstätten der Gemeinde eingerichtet. Ein elektrisches Verteilnetz entstand in Malters. |
| 1903 |
Der Gemeinderat Malters erteilte zum ersten Mal dem Elektrizitätswerk der damaligen Firma Steiners Söhne & Cie. AG die Konzession für die Abgabe von Elektrizität im Gemeindegebiet. Die Stromerzeugung, vorerst ein Hilfsbetrieb für die Mühle, entwickelte sich im Laufe der Jahre zum Elektrizitätswerk Malters. |
| 1923 |
Das Mittelspannungsnetz (5250 Volt) wurde mit dem Überlandnetz der Centralschweizerischen Kraftwerke (CKW) verbunden, um den steigenden Energiebedarf zu decken und die Versorgungssicherheit zu erhöhen. Mit der zunehmenden Elektrifizierung führten die Betriebselektriker der Mühle Hausinstallationen in der Gemeinde Malters aus. |
| 1983 |
Der Bereich Energie wurde aus dem Mühlebetrieb ausgegliedert. Die vor über 100 Jahren begonnenen Dienstleistungen führt nun die Steiner Energie AG als eigenständige Tochterfirma fort. |
| 1986 |
Mit der Erhöhung der Spannung auf 20'000 Volt wurde das Mittelspannungsnetz grösstenteils erneuert. |
| 1996 |
Die Besitzer der Mühle verkauften das gesamte Aktienpaket der Steiner Energie AG an die CKW. Alle Bereiche des Unternehmens werden unverändert weitergeführt. |
| 1997 |
Die über 100-jährigen Energieerzeugungsanlagen wurden stillgelegt (Entscheid 1992). Das bewährte Qualitätssystem der Steiner Energie AG wurde nach ISO 9001 zertifiziert. |
| 2000 |
Von den CKW kaufte die Steiner Energie das Verteilnetz Brunauerberg. Die Gemeinde Malters schloss mit der Steiner Energie AG einen neuen Konzessionsvertrag ab. |
| 2001 |
Das renovierte und ausgebaute Betriebsgebäude an der Industriestrasse 1 konnte bezogen werden. |
Mit einer Spitzenlast von rund 7000 Kilowatt und über 70 Trafostationen verteilt die Steiner Energie AG jährlich 38 Mio. kWh elektrische Energie an rund 3'200 Kundinnen und Kunden. Ein wichtiger Bereich innerhalb der Steiner Energie AG stellt das Elektrofachgeschäft mit seiner hohen Fachkompetenz für Elektroplanungen und Elektroinstallationen dar.
In den Fachgebieten Stark- und Schwachstromanlagen, EDV-Netzwerke, Telekommunikation sowie Informatik stehen gut ausgebildete Fachleute zur Verfügung.
Gross- und Kleinprojekte, vom defekten Backofen bis zur komplexen Industrieanlage, gehören zu unserem Wirkungskreis. Mit der RegioCom bieten wir als Provider alle Internet-Dienstleistungen im Home- und Businessbereich an.
Fachgerechte Beratungen und Elektroinstallationen «rund um den Strom», dazu ein gut organisierter Pikettdienst «rund um die Uhr», zählen zu unseren Stärken.
Die Steiner Energie AG beschäftigt 26 Mitarbeitende, davon neun Lernende.
Mit unseren geschätzten Kundinnen und Kunden glauben wir zusammen mit den CKW an eine erfolgreiche Zukunft mit viel «Energie».
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